Flexible UL Packliste

  •   Category Weight
  • Schlafen - Basics
    183 g
  • Schlafen - Sommer
    240 g
  • Schlafen - 3 Jahreszeiten
    920 g
  • Schlafen - Winter
    0 g
  • Unterkunft - Freistehend
    862.4 g
  • Unterkunft - Schutzhütten- oder Biwaktour
    20 g
  • Technik
    537 g
  • Rucksack
    460 g
  • Regen
    242 g
  • Kleidung
    1686 g
  • Küche & Wasser
    333 g
  • Hygiene & Notfall
    114 g
  • Unterlagen
    17 g
  • Total 5614.4
    g
    • oz
    • lb
    • g
    • kg
  • Consumable 156 g
  • Worn 1532 g
  • Base Weight 3926.4 g

Beschreibung

Diese Packliste ist mein flexibles Setup für verschiedene Tourentypen. Ich habe die Ausrüstung so zusammengestellt und optimiert, dass ich sie modular an Klima, Gelände und Tourenlänge anpassen kann. Je nach Bedarf würde ich z.B. die Anzahl der Gegenstände im 3-Jahreszeiten-Setup auf 0 setzen und die Anzahl im Winter-Setup auf 1 erhöhen - sofern ich eine Wintertour mache. Nach diesem Schema sind auch andere Kategorien erstellt.


💤 Schlafsystem

Für Frühling und milde Herbsttouren nutze ich mein 3-Jahreszeiten-Setup.
Es bietet mir genügend Wärme bei moderaten Temperaturen und ist gleichzeitig leicht und kompakt. Bei sommerlichen Temperaturen, verwende ich mein Sommersetup. Da mir beim Schlafen meistens warm ist, reicht der Quilt komplett aus. Wenn es kälter wird, greife ich auf mein Winter-Setup zurück.


⛺ Unterkunft

Ich unterscheide zwischen zwei Unterkunfts-Setups:

  • Unterkunft (freistehend)
    Wenn ich unterwegs bin, wo freistehende Zelte nötig sind, habe ich z. B. auf dem GR221 verwendet.

  • Biwak-Setup
    Das Biwak-System nutze ich auf Touren in Deutschland, bei denen ich meist in Schutzhütten übernachte - z. B. auf dem Rothaarsteig.
    Das Biwak ist nur spritzwassergeschützt, nicht komplett wasserdicht.
    Das sorgt für ein angenehmes Schlafklima, da kaum Kondenswasser entsteht.
    Optional nehme ich hier ein Tarp mit Heringen mit, falls viel Regen erwartet wird oder ich ohne Hütte schlafen muss.


🎒 Rucksack & Organisation

Beim Rucksack-Setup ist das Chestrig optional.
Ich verwende es nur, wenn ich eine Drohne mitnehme. Ich habe für mich festgestellt, dass sie immer griffbereit sein muss, sonst nutze ich sie zu selten. Wenn das Chestrig dabei ist, lasse ich optional die Schultertaschen weg.


🔋 Verbrauchsmaterialien

Die Verbrauchsmaterialien (Spiritus, Waschmittel etc.) werden immer nach Tourenlänge angepasst. Beim Kochen bin ich flexibel:

  • Gas-Setup: Nehme ich immer mit, wenn ich wegfliege, da es vor Ort einfacher zu handhaben ist.
  • Spiritus-Setup (X-Boil): Nutze ich primär für Touren in Deutschland. In die Vargo-Flasche passen ca. 250 ml, was für bis zu 11 Tage reicht. Sinnvoll ist es jedoch bis ca. 8 Tage (ca. 180-200 ml Füllung), da Spiritus bis dahin insgesamt leichter ist als das Gas-Setup.
  • Wechsel auf Gas: Ab einer Tourenlänge von 9 Tagen wechsle ich auf Gas, da das Gesamtgewicht der 100g Kartusche dann leichter ist als die benötigte Menge Spiritus. Zudem ist der Resupply von Gas unterwegs oft einfacher.

🧼 Hygiene

Ich habe biologisch abbaubares 18 in 1 Duschgel und komprimierte Tücher dabei, die durch Wasser wieder entfaltet werden können. Diese entsorge ich im nächsten Mülleimer.


🧥 Kleidung

Bei der Puffy-Jacket wähle ich je nach Region: - den Cumulus Down Pullover, wenn ich in warmen Gegenden unterwegs bin und die Jacke nicht beim Laufen trage, - oder die Torrid Jacket, wenn Nässe ein Thema ist oder ich die Jacke auch tagsüber tragen muss.

Beim Mid Layer verwende ich den Alpha Direct™ Lobtree bei Touren > 5 Grad. Ansonsten greife ich auf den Patagonia Power Grid™ zurück.

Die FarPointe Alpha Direct Hose und Socken habe ich schon lange im Einsatz. Heute würde ich sie so nicht mehr kaufen (mittlerweile gibt es auch in Europa sehr gute Anbieter mit vergleichbarer Qualität, ohne den Importaufwand aus den USA).


Diese Liste ist so modular aufgebaut, dass ich sie je nach Tour, Jahreszeit und Gelände flexibel anpassen kann - ohne an Komfort oder Funktionalität zu verlieren. Generell würde ich heute keine Daunenprodukte mehr kaufen, da synthetische Materialen bei Nässe deutlich besser funktionieren.